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Geldrausch „Geld wird abgeschafft, ich habe schon keines mehr.“ Sie kennen sicherlich diesen Spruch. Problem ist nur: Ich bin nicht der einzige, der kein Geld mehr hat, auch den Banken ist das Geld ausgegangen. Zumindest sagen die das. Und wenn die Banken schon nichts mehr haben... Ich sehe mich schon in der Schlange zwischen denjenigen sehen, die einmal die Woche zur Bank gehen, das ganze Geld abholen, es nachzählen und dann wieder einzahlen; nur gucken, ob es noch da ist. Ich wäre dann so klug und würde die Banknoten kennzeichnen, damit die von der Bank ja nicht auf die Idee kommen, dem Nächsten dasselbe Geld zu zeigen. Und wenn die das trotzdem machen, dann werden die mich kennen lernen, dann werde ich aber den Lauten machen: „Sie können dem doch nicht mein Geld andrehen, das ist meins!“ Natürlich weiß ich auch, dass die Banken nicht das Geld von allen Kunden so bei sich in der Schublade haben. Ist doch klar, dass die mit dem Geld arbeiten. Aber als Laie ist der Gedanke doch komisch, dass das System zusammen brechen würde, wenn jeder Kunde sein Geld abholte. Da fragt man sich doch auch: Wo ist denn unser Geld? Geldinstitute und Versicherung haben anscheinend eine Lizenz zum Betrügen, könnte man meinen. Und wir sind deren ausgeliefert. Wir brauchen ja Leute, die unser Geld verwalten. Zuhause ist es nicht sicher, da könnten böse Langfinger nach den wertvollen Noten langen. Dann doch lieber auf der Bank, wo das Geld dann sicher zu einer anderen Bank gekarrt wird. Sollten die Banken wirklich mal zusammen brechen, dann sehe ich mich schon monatlich zur Personalabteilung dackeln, um die Lohntüte abzuholen. Das macht das Ganze wieder menschlicher. Und wenn jemand mal mehr Geld braucht als der andere, dann greift er einfach beherzt in die Lohntüte des anderen. Was brauchen wir dafür Banken; dann ist wieder Ehrlichkeit gefragt... Und Ehrlichkeit und Banken verträgt sich im Augenblick nicht so gut... Frau Merkel und ihr Herr Steinbrück machen das schon gut. Ehrlich. Den Banken muss man unter die Arme greifen, schon allein damit die Hände (dieser Arme) nicht zu Nahe an den eigenen Taschen baumeln. Nein, es ist schon richtig. dass die Politik dafür sorgt, dass dem kleinen Manne – und natürlich der kleinen Frau – nicht das Geld ausgeht. Schließlich hat sie, hat er für dieses Geld hart gearbeitet; im Gegensatz zu einigen Bänkern. Es fließt ja noch kein Geld, der Saat bürgt lediglich für eine Summe von knapp 500 Milliarden Euro (zum Genießen: 500.000.000.000 EUR). Diese Summe könnte der Staat also locker machen, wenn es hart auf hart käme. Vielleicht bin ich zu naiv, wenn ich mir die Frage erlaube, woher ein verschuldeter Staat soviel Geld herholen wird. Da sind 4 Milliarden EUR Mehrausgaben, die beispielsweise für die Krankenhäuser gefordert werden, die berühmten Peanuts. Vermutlich ist der gesundheitliche Schaden weniger wichtig... Oder anders gesagt: Der Patient muss auch morgen noch Geld von der Bank abheben können, damit er die Arzt- und Behandlungskosten bezahlen kann... Ach übrigens: Am 30. Oktober ist Weltspartag... Copyright(c) 2008 - www.behinderte-leidenschaft.de |