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carnation_01.jpgGeliebter Behinderter - das behinderte Lustobjekt

Auf dieser Seite
Menschen, die auf Menschen mit Behinderungen stehen
Amelotatismus
Gut oder schlecht?
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Menschen,
die auf Menschen
mit Behinderungen
stehen

Auch wenn es für viele Menschen unvorstellbar ist, so scheint es sie zu geben, Menschen die auf behinderte Menschen stehen, die sich durch den Anblick eines Menschen mit Behinderung angezogen fühlen.
 
Ist es wirklich so unvorstellbar? Wir kennen viele Neigungen des Menschen, wir kennen Menschen, die die kuriosesten Dinge zum Lustobjekt gemacht haben (etwa Strumpfhosen ...). Solange diese Neigungen keinen anderen verletzen, sind sie zu respektieren. Warum nicht dann auch die Neigung, behinderte Menschen anziehend zu finden?

Amelotatismus

    Immer mehr Menschen outen sich auf einigen Internetseiten zu sogenannten "Amelos". "amelo" kommt aus dem griechischen und besteht aus „a“ und „melo“, „a“ heißt „nicht, ohne“, „melo“ heißt „Glied“, und ein „Amelotatist“ ist jemand, der Mnschen ohne Arm oder ohne Bein oder ohne beides liebt.

    Ich weiß nicht, was ich von der ganzen Sache halten soll, denn es drängt sich natürlich der Verdacht auf, dass hier möglicherweise bewusst hilfsbedürftige Menschen gesucht werden, um sexuellen Neigungen zu befriedigen. Der sogenannte "Amelo" rechtfertigt seine Neigung möglicherweise damit, dass behinderte Menschen sehr glücklich damit sind, da sie anders eh "keinen abkriegen".

 Gut oder schlecht?

    Betrachten wir die ganze "Sache" mal von beiden Seiten; aus der Sicht des Menschen, der diese Neigung besitzt, und aus der Sicht des "geliebten Behinderten":

    Es ist für einen behinderten Menschen, für mich, schwer nachvollziehbar, dass gerade die Behinderung das ist, was der Reiz für einen Menschen ausmachen soll. Für den dazu geneigten Menschen mag nicht die eigentliche persönliche Behinderung des behinderten Menschen eine Rolle spielen, sondern dieses "Besondere". Gehen wir vom "Besonderen" aus, so ist es das, was ein Mensch von anderen Menschen unterscheidet, was ihn anders macht. Diese Besonderheit, dieses Anderssein nennen wir "dick" oder "dünn", "schwarz" oder "weiß", "behindert" oder "nichtbehindert". Umgekehrt betrachtet: Fassen wir diese Attribute mit dem Begriff "anders" oder "besonders" zusammen, so können wir daraus schließen, dass ein Mensch einen anderen "besonderen" Menschen liebt. Womit eine solche Neigung gerechtfertigt wäre...

    Aus der Sicht des Menschen, der seine Besonderheit als Behinderung oder als Schwäche ansieht, wirkt diese Neigung unglaubwürdig; "Ich werde geliebt wegen meiner Schwäche, wegen meiner Behinderung, wegen meiner Unselbständigkeit?" Vielleicht hat der behinderte Mensch noch mit seiner Behinderung zu kämpfen, er hat sie noch nicht akzeptiert; und dann ist da jemand, der diesen Schwachpunkt, diese Behinderung liebt...? Nein, es ist nicht zu begreifen, nicht akzeptabel, dass ich als Behinderter nicht als Mensch sondern als Behinderter geliebt werde.

    Angenommen, es stünde im Vordergrund der Mensch, der sich und seine Besonderheit akzeptiert hat, der sich so angenommen hat, wie er ist, der sich selbst liebt, warum soll er diese Liebe vielleicht auch wegen seiner Besonderheit auch von außen spüren? Wenn eine Neigung zur Akzeptanz wird, wenn nicht eine Behinderung, sondern dadurch auch der Mensch akzeptiert wird, so kann aus einer Neigung Zuneigung werden.

    Was ist richtig? Was ist falsch? Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass eine Beziehung, die aufgrund einer Behinderung entsteht, länger hält, als eine Beziehung zu einem Menschen mit einer Behinderun...

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    Wer sich weitergehend mit dem Thema beschäftigen oder auch Menschen mit möglicherweise diesen Neigungen kennen lernen will, sollte unbedingt die Homepage von Angelique besuchen:

    www.angelique.at

     

 


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