Bezahlte Leidenschaft

 

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josef@behinderte-leidenschaft.de

carnation_01.jpgKörperkontaktservice - Die bezahlte Leidenschaft

 

img1.gifPixelQuelle.de

Sexualität und ihre Grenzen

Die meisten Menschen können ihre Sexualität frei ausleben, wann immer sie Lust dazu haben. Wie sie die Sexualität er- und ausleben, das liegt an den körperlichen Grenzen und darüber hinaus an der Bereitschaft des Menschen bzw. der Menschen. Und es gibt Menschen, die so stark durch ihre Behinderung eingeschränkt sind, die keine Möglichkeit haben, ihre Sexualität so zu erleben, wie sie es wollen. Diese sind auf fremde Hilfe angewiesen, also auf einen Partner, doch dieser will erst einmal gefunden sein.
 

Der Körperkontaktservice Sensis

"Sensis" wurde Ende 2004 als "Körperkontaktservice eingestellt.
Sensis versuchte behinderte Menschen zu helfen, die keine Möglichkeit haben, ihre Sexualität auszuleben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen zu dem behinderten Menschen nach Hause. Dort ging es zunächst einzig und allein um die Wünsche des behinderten Menschen.
Zum Thema Sexualbegleitung habe ich einige Links zusammengestellt: hier
Zum Thema "Behinderte Leidenschaft" habe ich ein Theaterstück geschrieben, es wurde 2000 aufgeführt. Weiteres unter "Das Theaterprojekt" auf
www.behinderte-leidenschaft.de  

Sex - ein Grundbedürfnis

Hier stellt sich die Frage, in wieweit ein solcher Körperkontaktservice moralisch vertreten werden kann. Sensis geht davon aus, dass die Sexualität ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen ist. Das würde bedeuten, dass jeder Mensch, der ein sexuelles Bedürfnis hat, diesen auch ausleben darf. Soll er das dürfen? Nun, wenn wir die Selbstbefriedigung als eine moralisch unbedenkliche Form von Sexualität verstehen, so würde das in der Tat bedeuten, dass jeder Mensch sexuelle Bedürfnisse frei ausleben darf. Doch für viele behinderte Menschen bleibt auch die Form der sexuellen Selbstbefriedigung verwehrt, da sie aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung sich nicht oder nur schwer stimulieren können. Da bleibt die Frage, ob diesen Menschen geholfen werden muss, um ihren Sexualtrieb zu befriedigen, oder ob sie einfach nur Pech haben...

 


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